VIEL BESSER ALS IHR RUF
DIE HAUPTSCHULE GILT ALS AUSLAUFMODELL – ZU UNRECHT?
|
|
|
Verkaufen macht Spaß, Foto: Martin Thelemann |
Vor dem geöffneten
Fenster des Schulkiosks an der Wuppertaler Hauptschule Elberfeld-Mitte
versammeln sich in den Pausen bis zu 50 Schüler. Lautstark werden Bestellungen
aufgegeben. Der Schulkiosk hat sich zu einem regelrechten Magneten entwickelt,
denn die belegten Brötchen, Sandwiches und Getränke sind günstig, und die
MitarbeiterInnen arbeiten freundlich und schnell. „Verkaufen macht Spaß“,
meint Dilek Taniş aus der 6. Klasse. Auch Siebtklässlerin Sonia Rhouzali
kann sich vorstellen, später einmal im Verkauf zu arbeiten – zum Beispiel in
einer Bäckerei. Der Schulkiosk ist eine Schülerfirma. Wer hier arbeiten möchte,
muss sich schriftlich bewerben und erhält nach erfolgreichem Vorstellungsgespräch
einen Einstellungsvertrag – wie in einem realen Betrieb. Fast 30
MitarbeiterInnen arbeiten mittlerweile für das Projekt, das im letzten Jahr mit
dem Wuppertaler Schulpreis ausgezeichnet wurde, und sammeln erste Erfahrungen in
der Berufswelt.
Quelle: http://www.engels-kinokultur.de/thema/index.php?/archives/2010/03/25.html
Schulkiosk-wie alles begann | Schülerfirma | Projekte | Presse | Chronik 2010 | Index Chronik | Index | Home